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Talent hat man oder hat man nicht. Wenn eine junge Sängerin auf die Bühne kommt und von der ersten Sekunde die Zuschauer begeistert, dann ist es wohl Talent. Wenn das Publikum sofort mitgeht lacht und und jubelt, dann hat man es als Künstler geschafft.

Eine die dies kann, ist die “Unser Start für Oslo” Kandidatin Lena Meyer Landrut. In der ersten Sendung überraschte Sie das Publikum mit der überzeugenden Interpretation von Adele’s “My Same”. Obwohl Sie nie auf der Bühne stand und von den Kandidaten sicherlich eine der unerfahrensten ist, weiss sie sofort auf was es ankommt. Sicheres, lockeres auftreten, das Spiel mit der Kamera, Freude an dem was sie tut. Das merken natürlich auch die Zuschauer und wählen Sie in die nächste Runde.

In der zweiten Show wieder ein unbekannte Song. “Diamond” Dave von “The Bird and the Bee”, trotz Klausur am Vormittag auf ihre unnachahmliche Art und Weise herübergebracht. Wieder schafft Sie es in die nächste Runde, wo sie noch einen drauflegen kann.

Entspannt und selbstbewusst, aber nicht überheblich bringt Sie dieses mal ein etwas bekannteres Lied auf die Bühne, Sie singt “Foundations” von Kate Nash.

Wo mag diese Reise noch hingehen? Eines ist klar, selbst wenn Sie “Unser Star für Oslo” nicht gewinnt wir Lena Meyer Landrut Ihren Weg gehen. Wenn bis jetzt noch keine abgesandten der Plattenfirmen unterwegs sind um sich die Dienste der jungen Dame aus Hannover zu sichern, dann haben die Herren Ihren Job verfehlt! Viel Glück Lena wünscht das zugegebener maßen ein wenig euphorische mainstreammusic!

Es gab in der Musikwelt ja schon jede menge unglaubliche Kooperationen, aber die neueste Zusammenarbeit zweier Künstler schlägt dem Fass den Boden aus. Da gibt es auf der einen Seite die Schlagersängerin Vicky Leandros, die mit Hits wie “Theo wir fahr’n nach Lodz” oder “Ja, Ja, der Peter ist schlau” zu Weltrum gelangte. Auf der anderen Seite der Deutsche Nummer 1 Musiker Xavier Naidoo, der nicht nur Solo Erfolg hat sondern auch mit den Söhnen Mannheims!

Diese beiden haben sich nun für das neue Album von Vicky Leandros zusammengetan, für den Gesang war die Schlagersängerin verantwortlich, Texte und Musik hat Xavier beigesteuert. Und wer ahnt es, es klingt so wie Xavier Naidoo Lieder gesungen von einer Schlagersängerin. Irgendwas passt da nicht! Kann man damit Erfolg haben oder das Image des Schlagers aufpolieren? Ich weiss es nicht! Macht euch selber ein Bild!

Das die Engländer einen manchmal etwas eigenartigen Musikgeschmack haben, wissen wir spätestens seitdem Scooter auf Platz 1 der Albumcharts war. Im Zuge des Depeche Mode Comebacks sind die Bewohner auf der Insel wohl auf den Geschmack gekommen. Aktuell auf Platz 2 der offiziellen Charts sind die Mädels von The Saturdays mit ihrem mehr oder weniger gelungenem Cover des Depeche Mode Klassikers “Just Can’t Get Enough”.

Mit billigem Sound und wenigstens einigermaßen Stimmchen trällern die Damen den leider schon zu häufig gecoverten Song. Stellt sich die Frage, wieviele Girlgroups müssen sich noch an Musikklassikern vergehen bis jemand mal eine neue Idee hat und warum ist die Musik so erfolgreich?

Muss das denn sein? Heute Abend auf RTL, Zipfelbuben Invasion. Die 2005 gegründete Volksmusik Boyband hat offenbar seit “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus” einen Deal mit RTL. Nachdem der Song zur TV Show “Hier im Dschungel” schon schwer nervte, kommt jetzt ein ganzen Albun der Berliner heraus. Passenderweise heißt das Kunstwerk dann auch “Party, Party, Party”! Na wer da nicht in Stimmung kommt!

Glücklicherweise konnte man dann anstelle der üblichen Werbespots in den Pausen bei RTL gleich mehrminütige Werbefilme für das Album sehen. Glücklicherweise wurden auch gleich ein paar bescheuerte Musikvideos zu den neues Songs erstellt. Was kann es schöneres in der Werbepause von Dr. House geben als “Mein Tut Tut” oder “Ring the Bell”!

So kann ich euch auch ein passendes Video zu diesem Volksmusik-Party-Pop Phänomen nicht ersparen!

Gestern Abend präsentierte Oliver Geissen in seiner Sendung “Die ultimative Chartshow” die besten Dancefloor Hits. Mal abgesehen davon, dass sich die Show nach der Batzilionsten Ausgabe langsam aber sicher überholt hat, gab es jede Menge Erinnerungen an die (je nach Betrachtungsweise) gute alte Dancefloor Zeit in den 90ern. Ob Culture Beat oder DJ Bobo, Whigfield oder Faceless, das weckte wieder Erinnerungen, die man schon längst verdrängt hatte.

Nun können wir von Glück reden das uns aktuell Gruppen und Künstler wie Captain Hollywood und Co erspart bleiben, die Musik bleibt aber irgendwie im Kopf. Der größte Songschreiber dieser Zeit war sicherlich Nosie Katzmann. Auf sein Konto gehen Hits wie “Mr. Vain”, “Right In The Night” oder “Love Is All Around”. Lange Zeit ist es still um den Songwriter gewesen, im letzten Jahr dann brachte Nosie Katzmann eine Auswahl seiner Songs wieder auf CD heraus, allerdings in einer ganz anderen Version.

Dazu gibt es auf mainstreammusic jetzt “Mr. Vain” im Singer Songwriter Style!

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Pete Doherty ist mit seiner Band Babyshambles oder alleine immer für eine Schlagzeile gut. Drogen, abgebrochene Konzerte, Frauengeschichten und so weiter. Ausnahmsweise macht er nun wieder mit seiner Musik Schlagzeilen.

Das neue Solo Album “Grace/Wastelands” erscheint am 13. März. Ob und wann es die Single in Deutschland zu kaufen gibt konnte mainstreammusic leider nicht herausfinden, allerdings erscheint  ”Last Of The English Roses” in England am 09. März.

Inzwischen ist auch das Video zu der Single erschienen und sorgt gleich für aufsehen. Während man am Anfang den guten Pete noch beim Fußballspielen bewundern kann (ja, das geht in seinem zustand offenbar noch), gibt es am Ende eine Kussszene mit einem Man, eine völlig neue Seite von Pete die wir da sehen.

Man darf auf das Album gespannt sein und was Pete Doherty in Zukunft noch für Überraschungen für uns bereit hält.

Was machen eigentlich die Deutschen und Internationalen Charts? Ein Thema dem sich mainstreammusic heute mal widmet!

In Deutschland schon länger ein Dauerbrenner und noch immer Nummer 1 hierzulande ist James Morisson ft. Nelly Furtado mit “Broken Strings”, gefolgt von Mando Diao und Katy Perry. Momentan scheint es also auf dem Single Markt nicht viel neues zu geben, denn diese Songs sind schon länger ganz oben und schaut man sich an das auch Polarkreis 18 noch in den Top 5 sind, weiss man das ein paar neue Songs der Musiklandschaft ganz gut tun würden.

Mein Tipp für die Tabellenspitze in den nächsten Wochen ist übrigens die neue Single von Silbermond “Irgendwas bleibt”, in den Download Portalen steht die Band aus Bautzen damit schon ganz oben.

Wie sieht es in England aus? Platz 1 ist ein Song den wir hier auch schon vorgestellt haben, Lily Allen mit “The Fear”, gefolgt von Lady Gaga und verdienterweise der großartigen Band Kings of Leon.

In Amerika ganz ob ist der Künstler Flo Rida mit “Right Round”, schon wieder ein Rapper der mit nem Sample ganz nach oben will. Es folgen die übligen verdächtigen T.I. ft. Justin Timberlake und Eminem ft. Dr.Dre & 50 Cent.

Man darf gespannt sein welche Songs in den nächsten Wochen für aufsehen in den Charts sorgen werden.

Beim Echo am letzten Samstag gab es eine Weltpremiere, die englische Synthie Band Depeche Mode stellte ihre neues Single “Wrong” mit einem fulminanten Live Auftritt vor. Nach dem vor vier Jahren veröffentlichten letzten Album der Band “Playing the Angel” gab es eine längere Studio-Album Pause. Inzwischen wechselten die Musiker dann auch noch die Plattenfirma, von Warner Music zu EMI.

Am 17. April ist es nun soweit, das neue Album “Sounds of the Universe” erscheint, zwei Wochen vorher gibt es den Song “Wrong” auch käuflich zu erwerben. Die Musik der ersten Auskopplung ist typisch Depeche Mode, aber durchaus aussergewöhnlich. Da kann man hoffen das die Jungs um Dave Gahan mit dem Album das einhalten was die Single verspricht.

Für alle die den Auftritt am Samstag verpasst haben gibt es hier noch einmal das Video!

Für ungewöhnliche Videos ist Coldplay durchaus bekannt, allerdings konnte die Band um Chris Martin mit dem Video zu “Life In Technicolor II” ein ganz besonderes Kunstwerk schaffen. Im Stil von der Augsburger Puppenkiste werden die Bandmitglieder von Puppen verkörpert die mit allerlei Überraschungen aufwarten. Prädikat besonders wertvoll findet Mainstreammusic.

Weitere gute Nachrichten gibt es für die Fans der britischen Band. Nicht nur das ein neues Album in Planung ist, Coldplay verkündete auch das sie ein Live Album verschenken wollen!

Auch wenn die Engländer bei den Brit Awards nicht abgeräumt haben, für die Fans gibt es in jedem Fall etwas zu feiern.

Die diesjährige Echo Verleihung fand zum ersten mal seit Jahren wieder in der ARD statt und konnte sich trotzdem, im Vergleich zu den letzten Jahren auf RTL, deutlich verbessern. Die Moderatoren Oliver Pocher und Barbara Schöneberger waren locker und selbstironisch und die Location, die O2 World in Berlin, endlich Musikpreiswürdig.

Wer waren die großen Gewinner des Musikpreises? Sicherlich der Berliner Peter Fox der drei Preise absahnte, den Kritikerpreis, den Preis in der Kategorie Hip Hop/Urban und den Produzenten Preis. Die Schlagersängerin Helene Fischer gewann zwei Preise und musste eine zu lange Rede von Bruce Darnell ertragen. Auch die Casting Show Gewinnerin Stefanie Heinzmann durfte sich über einen Preis freuen, sie gewann in der Kategorie “Künstlerin Rock/Pop (national)”, glücklicherweise blieb uns LaFee dieses Jahr erspart.

Wer waren nun die Verlierer in diesem Jahr? Eindeutig die Zuschauer im Publikum, trotz ordentlicher Show hatte man Zeitweise das Gefühl es seien nicht 10.000 sondern nur 10 Menschen in der Halle. Nur bei Stefanie Heinzmann kam richtig Stimmung auf, allerdings nur weil Depeche Mode schon auf der Bühne stand. Ansonsten schafften es die Berliner und Berlinerinnen es nicht einmal so lange zu klatschen bis die Laudatoren auf der Bühne waren. Da kann man auch keine Standing Ovations beim Preis für das Lebenswerk erwarten, den im übrigen die Scorpians erhielten. 

Mainstreammusic findet, es hätte eine richtig gute Show werden können, mit anderem Publikum, wie wär es mit dem Hamburger?