Echo mit Gewinnern und Verlieren

Die diesjährige Echo Verleihung fand zum ersten mal seit Jahren wieder in der ARD statt und konnte sich trotzdem, im Vergleich zu den letzten Jahren auf RTL, deutlich verbessern. Die Moderatoren Oliver Pocher und Barbara Schöneberger waren locker und selbstironisch und die Location, die O2 World in Berlin, endlich Musikpreiswürdig.

Wer waren die großen Gewinner des Musikpreises? Sicherlich der Berliner Peter Fox der drei Preise absahnte, den Kritikerpreis, den Preis in der Kategorie Hip Hop/Urban und den Produzenten Preis. Die Schlagersängerin Helene Fischer gewann zwei Preise und musste eine zu lange Rede von Bruce Darnell ertragen. Auch die Casting Show Gewinnerin Stefanie Heinzmann durfte sich über einen Preis freuen, sie gewann in der Kategorie “Künstlerin Rock/Pop (national)”, glücklicherweise blieb uns LaFee dieses Jahr erspart.

Wer waren nun die Verlierer in diesem Jahr? Eindeutig die Zuschauer im Publikum, trotz ordentlicher Show hatte man Zeitweise das Gefühl es seien nicht 10.000 sondern nur 10 Menschen in der Halle. Nur bei Stefanie Heinzmann kam richtig Stimmung auf, allerdings nur weil Depeche Mode schon auf der Bühne stand. Ansonsten schafften es die Berliner und Berlinerinnen es nicht einmal so lange zu klatschen bis die Laudatoren auf der Bühne waren. Da kann man auch keine Standing Ovations beim Preis für das Lebenswerk erwarten, den im übrigen die Scorpians erhielten. 

Mainstreammusic findet, es hätte eine richtig gute Show werden können, mit anderem Publikum, wie wär es mit dem Hamburger?

2 Responses to Echo mit Gewinnern und Verlieren

  1. Steffi sagt:

    Naja, ich weiß ja nicht ob das bei den eher reservierten Hamburgern ein Unterschied gemacht hätte…vielleicht lag es auch einfach an dem, was dem Publikum auf der Bühne geboten wurde…

  2. Spanksen sagt:

    Ja, die Heinzmann konnte einem schon etwas leid tun ;-)

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