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Was machen eigentlich die Deutschen und Internationalen Charts? Ein Thema dem sich mainstreammusic heute mal widmet!

In Deutschland schon länger ein Dauerbrenner und noch immer Nummer 1 hierzulande ist James Morisson ft. Nelly Furtado mit “Broken Strings”, gefolgt von Mando Diao und Katy Perry. Momentan scheint es also auf dem Single Markt nicht viel neues zu geben, denn diese Songs sind schon länger ganz oben und schaut man sich an das auch Polarkreis 18 noch in den Top 5 sind, weiss man das ein paar neue Songs der Musiklandschaft ganz gut tun würden.

Mein Tipp für die Tabellenspitze in den nächsten Wochen ist übrigens die neue Single von Silbermond “Irgendwas bleibt”, in den Download Portalen steht die Band aus Bautzen damit schon ganz oben.

Wie sieht es in England aus? Platz 1 ist ein Song den wir hier auch schon vorgestellt haben, Lily Allen mit “The Fear”, gefolgt von Lady Gaga und verdienterweise der großartigen Band Kings of Leon.

In Amerika ganz ob ist der Künstler Flo Rida mit “Right Round”, schon wieder ein Rapper der mit nem Sample ganz nach oben will. Es folgen die übligen verdächtigen T.I. ft. Justin Timberlake und Eminem ft. Dr.Dre & 50 Cent.

Man darf gespannt sein welche Songs in den nächsten Wochen für aufsehen in den Charts sorgen werden.

Die diesjährige Echo Verleihung fand zum ersten mal seit Jahren wieder in der ARD statt und konnte sich trotzdem, im Vergleich zu den letzten Jahren auf RTL, deutlich verbessern. Die Moderatoren Oliver Pocher und Barbara Schöneberger waren locker und selbstironisch und die Location, die O2 World in Berlin, endlich Musikpreiswürdig.

Wer waren die großen Gewinner des Musikpreises? Sicherlich der Berliner Peter Fox der drei Preise absahnte, den Kritikerpreis, den Preis in der Kategorie Hip Hop/Urban und den Produzenten Preis. Die Schlagersängerin Helene Fischer gewann zwei Preise und musste eine zu lange Rede von Bruce Darnell ertragen. Auch die Casting Show Gewinnerin Stefanie Heinzmann durfte sich über einen Preis freuen, sie gewann in der Kategorie “Künstlerin Rock/Pop (national)”, glücklicherweise blieb uns LaFee dieses Jahr erspart.

Wer waren nun die Verlierer in diesem Jahr? Eindeutig die Zuschauer im Publikum, trotz ordentlicher Show hatte man Zeitweise das Gefühl es seien nicht 10.000 sondern nur 10 Menschen in der Halle. Nur bei Stefanie Heinzmann kam richtig Stimmung auf, allerdings nur weil Depeche Mode schon auf der Bühne stand. Ansonsten schafften es die Berliner und Berlinerinnen es nicht einmal so lange zu klatschen bis die Laudatoren auf der Bühne waren. Da kann man auch keine Standing Ovations beim Preis für das Lebenswerk erwarten, den im übrigen die Scorpians erhielten. 

Mainstreammusic findet, es hätte eine richtig gute Show werden können, mit anderem Publikum, wie wär es mit dem Hamburger?

Es ist Musikpreis Zeit! Nach den Grammys und dem damit verbundenen großen Skandal um Rihanna, wurden nun in London die Brit Awards verliehen. Weniger Skandalös, dafür um so überraschender endete die Preisverleihung. Die großen Favoriten Coldplay mussten ohne Preis auskommen, stattdessen gewann die walisische Sängerin Duffy gleich drei Brit Awards. Ausgezeichnet wurde sie in den Kategorien “bestes Album”, “beste britische Solokünstlerin” und “beste britische Newcomerin”.

Verdient hat es die 24-jährige sicherlich, denn von ihrem aktuellen Album “Rockferry” wurden insgesamt mehr als 4,5 Millionen Exemplare verkauft. Warum allerdings Coldplay mit ihrem großartigen Album “Viva la Vida” leer ausgingen wird ein Geheimnis bleiben.

Was gab es noch aus London? Iron Maiden wurden beste Live Band, Katy Perry beste internationale Künstlerin und Kayne West bester internationaler Künstler. Umjubelte Aufritte gab es von Gastgeberin Kylie Minogue und von den Gewinnern des Sonderpreises, den Pet Shop Boys. Diesen durften den Abend mit einem Meadley ihrer größten Hits beenden. Lady Gaga und der Brandon Flowers von The Killers haten bei dem Finale der Pet Shop Boys überraschende Gastauftritte.

Mainstreammusic freut sich nun auf die Echo Verleihung am morgigen Samstag und ist gespannt was es dort für Skandale geben wird, denn Oliver Pocher wird zusammen mit Barbara Schöneberger moderieren.

Die Grammy Verleihung sollte für Chris Brown und seine Freundin Rihanna eigentlich eine tolle Veranstaltung werden, gekrönt mit einem Auftritt der 19-Jährigen Sängerin. Allerdings kam dann doch alles etwas anders, bei einem Streit zwischen den beiden Popstars, bei dem Chris Brown wohl handgreiflich gegenüber seiner Freundin wurde, trug Rihanna einige Verletzungen im Gesicht davon und musste ihren Grammy Auftritt absagen.

Heute hat sich Chris Brown nun zum ersten mal offiziell zu dem Zwischenfall mit seiner geäußert. “Worte können nicht ausdrücken, wie traurig ich über das bin, was passiert ist” sagt der Musiker in einer ersten Stellungnahme. Mit einem vermeintlichen Facebook Eintrag in dem er geschrieben haben soll “Bald werdet ihr ihr wahres Gesicht sehen. Glaubt mir!”  will er nichts zu tun haben. Chris Brown zeigt reue und behauptet “Vieles von dem, was in Blogs oder den Medien berichtet wird, ist falsch”. Mit Gottes Hilfe wolle er nun ein besserer Mensch werden. 

Was genau vorgefallen ist wird sicherlich erst nach einer genauen Untersuchung des Vorfalls herauskommen, allerdings zeigen die Stellungnahmen das Wahrheit und Presseberichte nicht weit auseinanderliegen.  Auf jeden Fall wird dieser Vorfall zumindest für Chris Brown einen ziemlichen Karriereknick bedeuten. Mainstreammusic wünscht Rihanna gute Besserung und schüttelt verständnislos den Kopf über das Verhalten ihres Freundes.