Musik Blog

Talent hat man oder hat man nicht. Wenn eine junge Sängerin auf die Bühne kommt und von der ersten Sekunde die Zuschauer begeistert, dann ist es wohl Talent. Wenn das Publikum sofort mitgeht lacht und und jubelt, dann hat man es als Künstler geschafft.

Eine die dies kann, ist die “Unser Start für Oslo” Kandidatin Lena Meyer Landrut. In der ersten Sendung überraschte Sie das Publikum mit der überzeugenden Interpretation von Adele’s “My Same”. Obwohl Sie nie auf der Bühne stand und von den Kandidaten sicherlich eine der unerfahrensten ist, weiss sie sofort auf was es ankommt. Sicheres, lockeres auftreten, das Spiel mit der Kamera, Freude an dem was sie tut. Das merken natürlich auch die Zuschauer und wählen Sie in die nächste Runde.

In der zweiten Show wieder ein unbekannte Song. “Diamond” Dave von “The Bird and the Bee”, trotz Klausur am Vormittag auf ihre unnachahmliche Art und Weise herübergebracht. Wieder schafft Sie es in die nächste Runde, wo sie noch einen drauflegen kann.

Entspannt und selbstbewusst, aber nicht überheblich bringt Sie dieses mal ein etwas bekannteres Lied auf die Bühne, Sie singt “Foundations” von Kate Nash.

Wo mag diese Reise noch hingehen? Eines ist klar, selbst wenn Sie “Unser Star für Oslo” nicht gewinnt wir Lena Meyer Landrut Ihren Weg gehen. Wenn bis jetzt noch keine abgesandten der Plattenfirmen unterwegs sind um sich die Dienste der jungen Dame aus Hannover zu sichern, dann haben die Herren Ihren Job verfehlt! Viel Glück Lena wünscht das zugegebener maßen ein wenig euphorische mainstreammusic!

Muss das denn sein? Heute Abend auf RTL, Zipfelbuben Invasion. Die 2005 gegründete Volksmusik Boyband hat offenbar seit “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus” einen Deal mit RTL. Nachdem der Song zur TV Show “Hier im Dschungel” schon schwer nervte, kommt jetzt ein ganzen Albun der Berliner heraus. Passenderweise heißt das Kunstwerk dann auch “Party, Party, Party”! Na wer da nicht in Stimmung kommt!

Glücklicherweise konnte man dann anstelle der üblichen Werbespots in den Pausen bei RTL gleich mehrminütige Werbefilme für das Album sehen. Glücklicherweise wurden auch gleich ein paar bescheuerte Musikvideos zu den neues Songs erstellt. Was kann es schöneres in der Werbepause von Dr. House geben als “Mein Tut Tut” oder “Ring the Bell”!

So kann ich euch auch ein passendes Video zu diesem Volksmusik-Party-Pop Phänomen nicht ersparen!

Gestern Abend präsentierte Oliver Geissen in seiner Sendung “Die ultimative Chartshow” die besten Dancefloor Hits. Mal abgesehen davon, dass sich die Show nach der Batzilionsten Ausgabe langsam aber sicher überholt hat, gab es jede Menge Erinnerungen an die (je nach Betrachtungsweise) gute alte Dancefloor Zeit in den 90ern. Ob Culture Beat oder DJ Bobo, Whigfield oder Faceless, das weckte wieder Erinnerungen, die man schon längst verdrängt hatte.

Nun können wir von Glück reden das uns aktuell Gruppen und Künstler wie Captain Hollywood und Co erspart bleiben, die Musik bleibt aber irgendwie im Kopf. Der größte Songschreiber dieser Zeit war sicherlich Nosie Katzmann. Auf sein Konto gehen Hits wie “Mr. Vain”, “Right In The Night” oder “Love Is All Around”. Lange Zeit ist es still um den Songwriter gewesen, im letzten Jahr dann brachte Nosie Katzmann eine Auswahl seiner Songs wieder auf CD heraus, allerdings in einer ganz anderen Version.

Dazu gibt es auf mainstreammusic jetzt “Mr. Vain” im Singer Songwriter Style!

Beim Echo am letzten Samstag gab es eine Weltpremiere, die englische Synthie Band Depeche Mode stellte ihre neues Single “Wrong” mit einem fulminanten Live Auftritt vor. Nach dem vor vier Jahren veröffentlichten letzten Album der Band “Playing the Angel” gab es eine längere Studio-Album Pause. Inzwischen wechselten die Musiker dann auch noch die Plattenfirma, von Warner Music zu EMI.

Am 17. April ist es nun soweit, das neue Album “Sounds of the Universe” erscheint, zwei Wochen vorher gibt es den Song “Wrong” auch käuflich zu erwerben. Die Musik der ersten Auskopplung ist typisch Depeche Mode, aber durchaus aussergewöhnlich. Da kann man hoffen das die Jungs um Dave Gahan mit dem Album das einhalten was die Single verspricht.

Für alle die den Auftritt am Samstag verpasst haben gibt es hier noch einmal das Video!

Die diesjährige Echo Verleihung fand zum ersten mal seit Jahren wieder in der ARD statt und konnte sich trotzdem, im Vergleich zu den letzten Jahren auf RTL, deutlich verbessern. Die Moderatoren Oliver Pocher und Barbara Schöneberger waren locker und selbstironisch und die Location, die O2 World in Berlin, endlich Musikpreiswürdig.

Wer waren die großen Gewinner des Musikpreises? Sicherlich der Berliner Peter Fox der drei Preise absahnte, den Kritikerpreis, den Preis in der Kategorie Hip Hop/Urban und den Produzenten Preis. Die Schlagersängerin Helene Fischer gewann zwei Preise und musste eine zu lange Rede von Bruce Darnell ertragen. Auch die Casting Show Gewinnerin Stefanie Heinzmann durfte sich über einen Preis freuen, sie gewann in der Kategorie “Künstlerin Rock/Pop (national)”, glücklicherweise blieb uns LaFee dieses Jahr erspart.

Wer waren nun die Verlierer in diesem Jahr? Eindeutig die Zuschauer im Publikum, trotz ordentlicher Show hatte man Zeitweise das Gefühl es seien nicht 10.000 sondern nur 10 Menschen in der Halle. Nur bei Stefanie Heinzmann kam richtig Stimmung auf, allerdings nur weil Depeche Mode schon auf der Bühne stand. Ansonsten schafften es die Berliner und Berlinerinnen es nicht einmal so lange zu klatschen bis die Laudatoren auf der Bühne waren. Da kann man auch keine Standing Ovations beim Preis für das Lebenswerk erwarten, den im übrigen die Scorpians erhielten. 

Mainstreammusic findet, es hätte eine richtig gute Show werden können, mit anderem Publikum, wie wär es mit dem Hamburger?

Es ist Musikpreis Zeit! Nach den Grammys und dem damit verbundenen großen Skandal um Rihanna, wurden nun in London die Brit Awards verliehen. Weniger Skandalös, dafür um so überraschender endete die Preisverleihung. Die großen Favoriten Coldplay mussten ohne Preis auskommen, stattdessen gewann die walisische Sängerin Duffy gleich drei Brit Awards. Ausgezeichnet wurde sie in den Kategorien “bestes Album”, “beste britische Solokünstlerin” und “beste britische Newcomerin”.

Verdient hat es die 24-jährige sicherlich, denn von ihrem aktuellen Album “Rockferry” wurden insgesamt mehr als 4,5 Millionen Exemplare verkauft. Warum allerdings Coldplay mit ihrem großartigen Album “Viva la Vida” leer ausgingen wird ein Geheimnis bleiben.

Was gab es noch aus London? Iron Maiden wurden beste Live Band, Katy Perry beste internationale Künstlerin und Kayne West bester internationaler Künstler. Umjubelte Aufritte gab es von Gastgeberin Kylie Minogue und von den Gewinnern des Sonderpreises, den Pet Shop Boys. Diesen durften den Abend mit einem Meadley ihrer größten Hits beenden. Lady Gaga und der Brandon Flowers von The Killers haten bei dem Finale der Pet Shop Boys überraschende Gastauftritte.

Mainstreammusic freut sich nun auf die Echo Verleihung am morgigen Samstag und ist gespannt was es dort für Skandale geben wird, denn Oliver Pocher wird zusammen mit Barbara Schöneberger moderieren.

Wir alle haben den tollen Auftritt von Olli Schulz beim “Bundesvision Song Contest” in Erinnerung, dort sang er seinen neuen Tanz Hit “Mach den Bibo”! Aber nicht nur der Song ist etwas besonderes, sondern auch die dazugehörige Performance. “Mach den Bibo, mach das Ufo, mach den Grobi, mach Uh Uh” Das können inzwischen allen singen und tanzen, ist zugegebenermaßen auch nicht besonders schwer, macht dafür umso mehr Spaß.

Für seinen Auftritt bei Stefan Raab brauchte Olli nun Tänzer und diese wurden eifrig im Internet gesucht. Es gab etliche Bewerbungen und so bekam der Hamburger auch eine schlagkräftige Tanztruppe zusammen.

Die Single “Mach den Bibo” ist inzwischen erschienen und so kann jeder zuhause versuchen seine eigene Choreographie zu erschaffen. Das Album “Es brennt so schön” erscheint am 13. März und mainstreammusic freut sich schon sehr auf die neuen Olli Schulz Lieder.

Ein besonders nettes Beispiel für den getanzten Olli seht ihr im folgenden Video, viel Spaß!


däncing for olli – MyVideo

Gestern Abend hat Stefan Raab wieder den besten Song Deutschlands beim “Bundesvision Song Contest” gesucht und gefunden. Sieger 2009 ist verdient der Berliner Peter Fox, der schon vorab als Favorit ins Rennen gegangen war, mit seinem Titel “Schwarz zu Blau”.

Peter Fox - Bundesvision Song Contest 2009

(c) Pro Sieben

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf dem Podest landeten die folgenden Künstler:

1. Berlin / Peter Fox - “Schwarz zu Blau”

2. Sachsen / Polarkreis 18 – “The Colour of Snow”

3. Nordrhein-Westfalen / Rage – “Gib Dich nie auf”

Meine Landsmänner aus Schleswig Holstein Ruben Cossani landeten auf einem respektablen 8. Platz, herzlichen Glückwunsch hierzu! Hinter den großen Favoriten platzierte sich als erster vom Rest des Feldes der Hamburger Olli Schulz auf dem 5. Platz, mainstreammusic und Bibo freuen sich und drücken die Daumen das der Traum vom Ballerman Hit wahr wird.

P.S.: Warum Radio Hamburg es als einziger Sender nicht geschafft hat eine Party zu organisieren erschließt sich mir nicht ganz, da hat sogar der kleine Internetsender radio-flensburg.de mehr zu Stande bekommen. Schämt euch Radio Hamburg!

“American Idol” Gewinnerin Kelly Clarkson ist wieder zurück. In diesen Tagen erscheint die neue Single “My Life Would Suck Without You”, am 06.03.09 dann das neue Album “All I Ever Wanted”.

Nachdem “Kelly Clarkson” nach Casting Show Gewinn einige einigermaßen hörbare Ohrwürmer hatte wurde Sie dann (zurecht) für Ihre letzte Platte von den Kritikern stark kritisiert. Die meisten Songs wurden von Ihr selbst geschrieben und waren auch dementsprechend einfach gestrickt.

Nun hofften die Fans auf das neue Album, aber die erste Single verspricht, wie zu erwarten war, nichts gutes. Einfachster Pop-Rock der so, auch von Kelly Clarkson, schon oft zu hören war, man denkt ständig: Ist das nicht ein altes Lied von Ihr? Wir meinen: So wird man kein Fixstern am Musikhimmel liebe Kelly!

Aber überzeugt euch selber, das neue Video gibt es direkt hier!

Mainstreammusic freut sich! Lang ersehnt nun endlich bestätigt: Unser 90er Jahre Lieblingsmusiker DJ Bobo bekommt eine eigene Fernsehshow. Wie das Medienmagazin DWDL heute berichtet sucht der Musiker in “Germanys Next Showact” Tänzer und andere Künstler für seine nächste Tour. Tatsächlich geht DJ Bobo noch auf Tour und füllt, mir unverständlich, Jahr um Jahr wieder die großen Hallen.

Wer erinnert sich nicht noch gerne an die Hits die DJ (wie Freunde ihn wohl liebevoll nennen) in den vergangenen Jahren hatte: “Freedom”, “Somebody dance with me”, “There is a Party” oder “What a Feeling”.

DJ Bobo tritt damit in die Fußstapfen von anderen Stars die auf ProSieben schon Sendungen moderieren. Ganz vorne hierbei sicherlich Heidi Klum, die mit “Germanys Next Topmodel” große Erfolge feiert, oder Katharina Witt, ihr “The Biggest Looser” konnte allerdings nicht ganz so überzeugen.

Wir wünschen DJ Bobo mit “Germanys Next Showact” jedenfalls viel Glück und freuen uns auf jede Menge verrückte Kandidaten!